Das Thema Selbstliebe ist ein riesiges Thema – vor allem bei destruktiven Verhaltensweisen oder Depression. Selbstliebe ist DER Schlüssel, ob wieder ein freies, selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen.

Doch es ist nicht gerade ein Thema, über das wir viel sprechen. Selbstliebe ist etwas Wunderbares, Lebensnotwendiges. Dich häufig wird sie mit „Selbstverliebtheit“, „Narzissmus“ oder „Egozentrik“ verwechselt. Immer wieder spüre ich, dass die Menschen, mit denen ich arbeite, eine gewisse Distanz zu diesem Wert – der Liebe zu sich selbst – empfinden. Es ist auch schwer greifbar.

Häufig höre ich Sätze wie „Ja, das ist leichter gesagt als getan“ oder „Wie soll ich das denn anstellen – ich weiß gar nicht, wie es sich anfühlt sich selbst zu lieben“ oder gar „Ich glaube nicht, dass ich mich jemals lieben kann. Annehmen wäre schon ein großer Erfolg.“ 

Ich kann all das zu gut nachempfinden und die Unsicherheit und Überforderung bei diesem Thema gut verstehen. Selbstliebe ist schwer greifbar und es ist nicht leicht, sich darunter etwas vorzustellen. Daher war es mir ein großes Anliegen, hier einen konkrete, Praxisguide zu erstellen. Ich möchte Menschen konkrete, greifbare und realisierbare Maßnahmen und Routinen an die Hand geben, die sie ihrer Selbstliebe näher bringen. 

Selbstliebe ist eine Reise – kein Ziel, das man am Tag X erreicht hat und sich dann neue Ziele steckt. Es ist immens wichtig, stetig und immerzu kleine Dinge FÜR sich zu tun, die die Liebe zu sich selbst unterstreichen. 

Häufig passiert es uns, dass wir, wenn die Dinge wieder gut laufen, wir eine neue Partnerschafts haben oder es uns mal konstant gut geht, abdriften. Sprich wir vergessen, uns um uns selbst zu kümmern und die positiven Routinen fortzuführen. Das geht solange gut, bis wir wieder in einer Krise stecken und bemerken, dass wir den Faden zu uns wieder verloren haben. Die Verbindung zu uns und unserem Körper können wir dann natürlich wieder herstellen – doch viel leichter und erfolgsversprechender ist es, sich permanent in einem gewissen Maß um sich und seine Bedürfnisse zu kümmern. Die Beziehung zu uns selbst ist, wie ich finde, die wichtigste, die wir haben.

„First love yourself“ oder kurz „fly“ ist eines meiner Tattoos. Selbstliebe bedeutet Freiheit. Es bedeutet nicht, dass wir selbstverliebt sind oder uns selbst mehr wie andere lieben. Vielmehr ist Selbstliebe die Basis für zwischenmenschliche Liebe. Je mehr Liebe wir imstande sind zu fühlen und zuzulassen, desto inniger können wir andere lieben. Je mehr wir uns selbst lieben, desto weniger suchen wir im außen nach Bestätigung oder einer Fülle, die uns er-füllt.

 

Ich wünsche mir, dass jeder Mensch auf dieser Welt sich auf der Reise zu sich und seiner authentischen, puren Selbstliebe befindet. Dies würde die Welt zu einem viel friedlicheren und glücklicheren Ort machen. 

Ich wünsche mir für dich, dass du den Kampf um dein Gewicht/ den Traumjob/ mehr Geld/ einen neuen Partner oder was sich auch sonst bei dir wie ein innerer Kampf anfühlt, beendest und stattdessen beschließt dich selbst Tag für Tag ein wenig mehr zu lieben.

Selbstliebe kann man lernen – doch man kann sich auch erinnern. Sprich es ist bereits in uns, weil wir, wenn wir geboren werden, 100% in der Selbstliebe sind. Wir fühlen uns geliebt und wichtig. Wir spüren unsere Bedürfnisse ganz klar und deutlich. Wir machen uns bemerkbar. Wir sind achtsam, präsent. Du darfst lernen, dieses Bewusstsein wiederzuerlangen, indem du dich auf deine innere Weisheit zurückbesinnst.

ie das konkret geht – welche Maßnahmen du ergreifen kannst – erfährst du in meinem Selbstliebe-Guide. Du kannst ihn dir hier kostenlos downloaden und ab heute starten. 

Und noch was: das ist kein Wettrennen, sondern eine Reise. Du kannst sie langsam, bewusst und voller Genuss angehen. Viel Freude beim ausprobieren und spüren, was sich dadurch in deinem Leben verändert!

Alles Liebe,

Alissa